ELWETRITSCHE 

in de Keez

un in de Pfalz 


Keezer-Tritsche

Neue Unter-Art entdeckt.

Durch die Umgestaltung des Welzbaches im Bereich Nieder-Hilbersheim Richtung Appenheim entstand ein neuer Lebensraum  an den Ufern der Welzbach-Seen in dem sich die Tiere anscheinend überaus wohlfühlen. Das neue Brut- und Nistgebiet ist von einigen Paaren, deren Zahl aber geheim gehalten werden muss, besiedelt. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht dies Ansiedlung  zu schützen und zu fördern. In der Zeit von April bis Juni dürfen sich die Wanderer die ausgewiesenen Pfade nicht verlassen. Sobald sich die Publikation sich gefestigt hat wird auf dieser Seite wieder berichtet.

Es war einmal:
Vor vielen hundert Jahren, als einmal ein schweres Unwetter tobte, verliefen sich eine handvoll Hühner, Gänse und Enten im Pfälzer Wald - und kehrten nie zurück.

Statt dessen gründeten sie mit Kobolden, Elfen und anderen Fabelwesen eine eigene neue Familie. Und so entstanden ELWETRITSCHE lustige, bunte und geheimnisumwitterte Fabelwesen aus dem Pfälzer Wald.

Nach vielen vergeblichen Versuchen, ist es mir nun endlich im Sommer 1997 geglückt, bei einer unseren Wanderungen im Pfälzer Wald, zusammen Mit Otto und Dorothe, ein Foto von solch einem besonders schönem Exemplar, einem ca.  zwei Jahre alten ELWETRITSCHE WEIBCHEN, zu machen.

Die Grösse der Population wird von uns regelmässig erforscht. Genaue Angaben über die Anzahl der Tiere sind zur Zeit nicht möglich. Unsere Schätzungen belaufen sich auf mehrere zehntausend Stück. Elwetritsche zu sehen und zu entdecken bedarf aber einer besonderen Gabe.

Abends, auf dem Nachhauseweg, nach einigen Gläsern guten Weines, sind uns diese lustigen Gesellen aber schon öfters begegnet.

Biologisch: gehören die Elwetritsche in die Familie der Rauhfusshühner, der lateinische Name ist Tetraonidea. Fossile Funde von Eigelegen und frühen Lebensspuren sind in bestimmten Schichten des Pfälzer Bundsandsteines zu finden und gestatten somit eine genaue Altersdatierung. Von den Urpfälzern wurden die Elwetritsche als Haustiere gehalten, geliebt und verehrt. Unzugängliche Wälder und steile Felsen sind der ürtümliche Lebensraum der Elwetritsche. Hier finden sie genügend Nahrung in Form von Beeren, Nüssen, Kräuter, Körner und besonders im Herbst Weintrauben. Dichtes Unterholz sind beste Voraussetzungen zum Nestbau und damit zum Fortbestand und Erhaltung der Art. Das wohlschmeckende Fleisch der Tiere wurde von jeher von den Menschen geliebt und ist den Elwetritschen beinahe zum Verhängniss geworden.  Viele schmackhafte Elwetrisch-Gerichte waren auf den Speisekarten im Pfälzer-Wald zu finden. Fast wurde der Bestand ausgerottet. Nur ein absolutes Tötungsverbot konnte die Katastrophe verhindern.

Heute sind die Elwetritsche in freier Wildbahn nur sehr schwer auszumachen. Nur in dunklen Vollmondnächten lassen sie sich wahrnehmen und belauschen. Hierzu bedarf es seitens uns Menschen festen Glauben, grosse Geduld und ein gesteigertes Einfühlungsvermögen, das am besten nach einigen Gläsern besten Weines an einem Wochenende erreicht wird.

Die Jagd
nach den alten Gesetzen des Brauchtums durchgeführt, gilt heute nicht mehr der Tötung und Verwendung des Fleisches. Sie dient dem naturkundlichen Interesse und hauptsächlich der Freude, einem Unwissendes oder sogar einem Besserwisser, Einblicke in unsere Lebensweisheiten zu geben. Die Jagd dient dazu interessierten  Menschen ein Gefühl der Wahrheitsfindung zu vermitteln und damit die Voraussetzung für ein glückliches, zufriedenes Leben im Glauben mit viel Humor.
Die Jagd wird durchgeführt nach dem Grundsatz : catch and release. Das heisst neudeutsch fangen und freilassen. Man benötigt dazu eine Leiter (mindestens 12 Sprossen), eine Laterne und einen Sack (am besten einen alten Kartoffelsack). Weiterhin eine stattliche Anzahl von Elewtrische-Treibern. Die mit ihren, bis ins Mark gehenden Elwetrisch-Treiberrufen Ui-ju-jui, die lustige Gesellen aus ihren Verstecken locken.
Wenn dieser kleine Jagdbericht, Dir lieber Leser, einen Vorgeschmack auf die Elwetrische Jagd und Dein Interesse geweckt hat, so schicke mir bitte eine Mail.
Meine Elwetrische-Freunde und ich, werden es uns nicht nehmen lassen, Dir nach einigen Gläsern Wein diese Jagdmethode beizubringen



Aus Liebe zu unserer Heimat
 Friedhelm Kreutzer
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